Vitamin-D-Mangel: Auswirkungen auf die Haut

Vitamin-D-Mangel Haut

Autorin: Katharina Heinz (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA), Ernährungsberaterin und Pharmazieökonomin)

Inhaltliche Qualitätssicherung: Dr. rer. nat. Till Schumacher (Apotheker)

Disclaimer: Der nachfolgende Beitrag dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und kann weder eine individuelle ärztliche Beratung noch eine ärztliche Diagnostik ersetzen. Im Falle von Beschwerden sollte daher umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Pickel, trockene Haut oder wiederkehrende Hautreizungen können unterschiedliche Ursachen haben. Neben hormonellen Veränderungen, äußeren Einflüssen und der Hautpflege rückt zunehmend auch die Versorgung mit Vitamin D in den Fokus. Tatsächlich zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Menschen mit Akne und bestimmten entzündlichen Hauterkrankungen häufig niedrigere Vitamin-D-Spiegel aufweisen. Doch kann ein Vitamin-D-Mangel tatsächlich Akne, Pickel und andere Hautprobleme begünstigen? Und lässt sich das Hautbild durch die Einnahme von Vitamin D verbessern? Wir erklären, welche Zusammenhänge wissenschaftlich untersucht wurden, was die Studien zeigen und wo die Grenzen der bisherigen Erkenntnisse liegen.

Produkt enthält: 30 ml

Produkt enthält: 30 ml

Welchen Einfluss hat Vitamin D auf die Haut?

Die Haut ist nicht nur an der Bildung von Vitamin D beteiligt, sondern nutzt das Vitamin auch für verschiedene eigene Prozesse. In seiner aktiven Form beeinflusst es unter anderem, wie sich Hautzellen entwickeln, wie die Haut auf Krankheitserreger reagiert und wie entzündliche Vorgänge reguliert werden. Vitamin D trägt damit zur normalen Funktion der Haut bei, auch wenn sein Einfluss auf das Hautbild häufig überschätzt wird.

Besonders wichtig ist Vitamin D für die Erneuerung der Oberhaut. Ihre Zellen werden fortlaufend neu gebildet, reifen heran und ersetzen schließlich abgestorbene Hautzellen. Vitamin D wirkt an der Steuerung dieser Abläufe mit und unterstützt Prozesse, die für eine intakte Hautbarriere notwendig sind. Diese Schutzschicht hilft der Haut, Feuchtigkeit zu speichern und das Eindringen von Reizstoffen und Krankheitserregern zu begrenzen. Ob ein Vitamin-D-Mangel allein zu einer trockenen Haut oder empfindlichen Haut führt, ist allerdings nicht eindeutig belegt.

Auch bei der Abwehr von Krankheitserregern übernimmt Vitamin D eine Funktion. Es beeinflusst bestimmte Immunzellen und die Bildung körpereigener Abwehrstoffe, mit denen sich die Haut beispielsweise gegen Bakterien schützt. Darüber hinaus kann Vitamin D auf entzündliche Prozesse einwirken. Das ist insbesondere deshalb von Interesse, weil Entzündungen bei verschiedenen Hauterkrankungen eine wesentliche Rolle spielen. Welche Bedeutung der Vitamin-D-Spiegel dabei tatsächlich hat, hängt jedoch von der jeweiligen Erkrankung ab.

Kann ein Vitamin-D-Mangel Akne und Pickel begünstigen?

Ein Vitamin-D-Mangel wird zunehmend als möglicher Einflussfaktor bei Akne diskutiert. Die Hauterkrankung entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Prozesse, darunter eine erhöhte Talgproduktion, verstopfte Haarfollikel und entzündliche Reaktionen. Vitamin D könnte insbesondere die Entzündungsprozesse beeinflussen, die an der Entstehung von Akne und entzündlichen Pickeln beteiligt sind.

Allerdings ist ein Vitamin-D-Mangel weder eine nachgewiesene Hauptursache für Akne noch müssen Menschen mit niedrigen Vitamin-D-Werten zwangsläufig Pickel entwickeln. Ob ein Mangel bestehende Hautunreinheiten verstärken kann, wird derzeit weiterhin untersucht. Die bisherigen Forschungsergebnisse liefern dafür einige Hinweise, lassen aber noch keine eindeutigen Schlussfolgerungen zu.

Was sagen Studien zu Vitamin-D-Mangel und Akne?

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass Menschen mit Akne häufig niedrigere Vitamin-D-Spiegel aufweisen als Personen ohne die Hauterkrankung. Eine 2022 veröffentlichte Metaanalyse wertete insgesamt 13 Studien mit 1.362 Aknepatienten und 1.081 gesunden Kontrollpersonen aus. Die Ergebnisse zeigten, dass die Vitamin-D-Konzentration im Blut bei den Betroffenen durchschnittlich rund 9 ng/ml niedriger lag. Zudem wurde ein Vitamin-D-Mangel in der Aknegruppe deutlich häufiger festgestellt.

Auch eine 2024 veröffentlichte Untersuchung mit jeweils 100 Aknepatienten und gesunden Kontrollpersonen kam zu vergleichbaren Ergebnissen. Während die Aknepatienten durchschnittlich einen Vitamin-D-Spiegel von 16,9 ng/ml aufwiesen, lag dieser bei den Kontrollpersonen bei 27,7 ng/ml. Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass schwerere Akneformen mit niedrigeren Vitamin-D-Werten verbunden waren. Einen ähnlichen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und dem Schweregrad der Akne hatte bereits die Metaanalyse aus 2022 ergeben.

Trotz dieser Ergebnisse bleibt die Aussagekraft der Studien begrenzt. Die meisten Untersuchungen erfassen den Vitamin-D-Spiegel und das Hautbild zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ob ein niedriger Vitamin-D-Wert bereits vor der Akne bestand oder erst später auftrat, lässt sich daraus nicht ableiten. Zudem können Faktoren wie Sonnenexposition, Ernährungsgewohnheiten und individuelle Lebensumstände sowohl den Vitamin-D-Spiegel als auch die Hautgesundheit beeinflussen. Die Studien belegen somit einen statistischen Zusammenhang, aber nicht, dass ein Vitamin-D-Mangel Akne verursacht.

Wie könnte ein Vitamin-D-Mangel Pickel begünstigen?

Ob aus einer verstopften Pore ein entzündeter Pickel entsteht, hängt unter anderem davon ab, wie die Haut auf Bakterien und andere Reize reagiert. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Bakterium Cutibacterium acnes, das natürlicherweise auf der Haut vorkommt. Unter bestimmten Bedingungen kann es Entzündungsreaktionen in den Haarfollikeln auslösen. Vitamin D beeinflusst die körpereigene Reaktion auf solche Entzündungsreize und könnte damit auch für die Entstehung entzündlicher Pickel von Bedeutung sein.

Besonders interessant ist dabei die Wirkung von Vitamin D auf die Talgdrüsen. Diese produzieren nicht nur Hautfett, sondern sind auch an Entzündungsprozessen beteiligt. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass aktives Vitamin D in menschlichen Talgdrüsenzellen die Ausschüttung bestimmter entzündungsfördernder Botenstoffe, darunter Interleukin-6 und Interleukin-8, verringern kann. Bei einem Vitamin-D-Mangel könnte dieser regulierende Einfluss abgeschwächt sein, sodass entzündliche Reaktionen möglicherweise stärker ausfallen. Ob dies tatsächlich bei Menschen mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln geschieht, ist bislang allerdings nicht ausreichend untersucht.

Auch die Verhornung der Haarfollikel könnte eine Rolle spielen. Normalerweise werden abgestorbene Hautzellen kontinuierlich abgestoßen. Bei Akne funktioniert dieser Vorgang nicht immer reibungslos: Hautzellen sammeln sich an, vermischen sich mit Talg und können die Poren verschließen. Experimentelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass Vitamin D die Reifung und Verhornung der Zellen beeinflussen kann. Ob ein Vitamin-D-Mangel dadurch die Bildung von Mitessern und Pickeln begünstigt, ist jedoch noch offen.

Die bisherigen Erkenntnisse sprechen somit vor allem für einen möglichen Einfluss von Vitamin D auf entzündliche Vorgänge bei Akne.

Welche weiteren Hautprobleme können mit einem Vitamin-D-Mangel zusammenhängen?

Trockene und gereizte Haut

Trockene Haut entsteht, wenn die oberste Hautschicht nicht ausreichend Feuchtigkeit speichern kann oder vermehrt Wasser verliert. Die Haut fühlt sich dann häufig rau und gespannt an, kann schuppen oder empfindlicher auf äußere Einflüsse reagieren. Ein Vitamin-D-Mangel wird als möglicher Einflussfaktor diskutiert, da Vitamin D an Prozessen beteiligt ist, die für die Erhaltung einer funktionsfähigen Hautbarriere wichtig sind.

Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang liefert eine Untersuchung aus dem Jahr 2012. Die Wissenschaftler bestimmten bei 83 Personen den Vitamin-D-Spiegel im Blut und untersuchten gleichzeitig den Feuchtigkeitsgehalt der obersten Hautschicht. Dabei zeigte sich, dass niedrigere Vitamin-D-Werte mit einer geringeren Hautfeuchtigkeit verbunden waren. Allerdings handelte es sich um eine vergleichsweise kleine Untersuchung, aus der sich kein eindeutiger ursächlicher Zusammenhang ableiten lässt.

Ob ein Vitamin-D-Mangel tatsächlich trockene oder gereizte Haut verursacht, ist deshalb weiterhin unklar. Wesentlich häufiger stehen andere Faktoren hinter den Beschwerden. Dazu gehören beispielsweise kalte Temperaturen, trockene Heizungsluft, häufiges Waschen oder aggressive Reinigungsprodukte. Auch das Alter und bestimmte Hauterkrankungen können die Hautfeuchtigkeit beeinflussen. Trockene Haut allein ist somit kein verlässlicher Hinweis auf einen Vitamin-D-Mangel, selbst wenn beide gleichzeitig auftreten.

Ekzeme, Neurodermitis und Schuppenflechte

Bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen ist der mögliche Zusammenhang mit Vitamin D besser untersucht. Besonders häufig steht dabei die Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, im Mittelpunkt. Sie gehört zu den Ekzemerkrankungen und äußert sich typischerweise durch trockene, gerötete und stark juckende Haut. Andere Ekzeme, beispielsweise durch Kontaktallergien oder reizende Stoffe, haben dagegen andere Auslöser und lassen sich nicht ohne Weiteres mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung bringen.

Bei Menschen mit Neurodermitis wurden in mehreren Untersuchungen niedrigere Vitamin-D-Spiegel als bei gesunden Vergleichspersonen festgestellt. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2022, die 20 Studien mit insgesamt 1.882 Neurodermitispatienten berücksichtigte, bestätigte diesen Zusammenhang. Darüber hinaus zeigte sich, dass Patienten mit schwerer Neurodermitis im Durchschnitt niedrigere Vitamin-D-Werte aufwiesen als Betroffene mit leichteren Krankheitsverläufen. Die Ergebnisse sprechen für eine mögliche Beteiligung des Vitamin-D-Status am Krankheitsgeschehen, beweisen jedoch keine ursächliche Wirkung des Mangels.

Auch bei der Schuppenflechte (Psoriasis) gibt es entsprechende Beobachtungen. Die Erkrankung zeichnet sich durch eine beschleunigte Erneuerung der Hautzellen aus, wodurch häufig deutlich abgegrenzte, gerötete und schuppende Hautstellen entstehen. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2023 mit 19 Studien und insgesamt 8.326 Teilnehmern ergab, dass Menschen mit Schuppenflechte häufiger niedrige Vitamin-D-Spiegel aufweisen als Personen ohne diese Hauterkrankung. Ob der Vitamin-D-Mangel zur Entstehung der Psoriasis beiträgt oder eher eine Begleiterscheinung darstellt, konnte damit jedoch nicht geklärt werden.

Bei der Bewertung dieser Ergebnisse muss außerdem berücksichtigt werden, dass chronische Hauterkrankungen selbst den Vitamin-D-Status beeinflussen können. Menschen mit ausgeprägten Hautbeschwerden meiden beispielsweise möglicherweise häufiger direkte Sonneneinstrahlung oder halten sich insgesamt weniger im Freien auf. Dadurch kann die körpereigene Vitamin-D-Bildung geringer ausfallen. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel muss deshalb nicht die Ursache der Hauterkrankung sein, sondern kann auch mit deren Verlauf und den Lebensumständen der Betroffenen zusammenhängen.

Produkt enthält: 30 ml

Produkt enthält: 30 ml

Hilft Vitamin D gegen Akne und andere Hautprobleme?

Ob die Einnahme von Vitamin D das Hautbild verbessern kann, wurde bereits in mehreren klinischen Studien untersucht. Besonders bei entzündlicher Akne und Neurodermitis gibt es Hinweise auf einen möglichen Nutzen. Allerdings hängt die Wirksamkeit offenbar auch von der jeweiligen Hauterkrankung ab. Zudem ist bislang nicht ausreichend geklärt, ob Menschen mit einem nachgewiesenen Vitamin-D-Mangel stärker von einer Supplementierung profitieren als Personen mit einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung.

Bei Akne liefern kleinere kontrollierte Studien erste positive Ergebnisse. In einer Untersuchung aus dem Jahr 2016 führte die tägliche Einnahme von Vitamin D bei Patienten mit nachgewiesenem Mangel innerhalb von acht Wochen zu einer stärkeren Verringerung entzündlicher Hautveränderungen als die Einnahme eines Placebos. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2024 mit 44 Teilnehmern untersuchte Vitamin D ergänzend zu einer Behandlung mit Benzoylperoxid. Während sich die Akne in beiden Behandlungsgruppen verbesserte, traten nach Therapieende bei den Teilnehmern mit zusätzlicher Vitamin-D-Einnahme weniger Rückfälle entzündlicher Hautveränderungen auf. Die Ergebnisse sind vielversprechend, reichen aber noch nicht aus, um Vitamin D als eigenständige Aknebehandlung zu empfehlen.

Auch bei Neurodermitis könnte eine ergänzende Vitamin-D-Einnahme hilfreich sein. Eine 2024 veröffentlichte Metaanalyse wertete elf randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 686 Teilnehmern aus. Dabei zeigte sich, dass die Supplementierung den Schweregrad der Neurodermitis im Durchschnitt verringern konnte. Allerdings unterschieden sich die Studien hinsichtlich der Dosierung, Behandlungsdauer und untersuchten Patientengruppen. Größere Untersuchungen sind deshalb notwendig, um festzustellen, unter welchen Bedingungen Vitamin D tatsächlich einen therapeutischen Nutzen bietet.

Weniger überzeugend sind die Ergebnisse bei der Schuppenflechte (Psoriasis). Eine randomisierte Studie aus dem Jahr 2023 mit 122 Teilnehmern konnte durch die orale Einnahme von Vitamin D über vier Monate keine messbare Verbesserung der Hauterkrankung feststellen. Davon zu unterscheiden sind spezielle Cremes und Salben mit Vitamin-D-Analoga wie Calcipotriol. Diese werden bereits erfolgreich zur örtlichen Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt, wirken jedoch anders als herkömmliche Vitamin-D-Präparate zum Einnehmen. Auch für die gezielte Behandlung trockener oder gereizter Haut durch eine Vitamin-D-Supplementierung fehlen bislang überzeugende klinische Belege.

Fazit

Pickel, trockene Haut oder entzündliche Hautveränderungen lassen sich nicht ohne Weiteres auf einen Vitamin-D-Mangel zurückführen. Dennoch zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Menschen mit Akne und bestimmten entzündlichen Hauterkrankungen häufiger niedrige Vitamin-D-Spiegel aufweisen. Besonders bei Akne gibt es Hinweise darauf, dass Vitamin D die Entzündungsreaktionen der Haut beeinflussen könnte. Ob ein Mangel tatsächlich die Entstehung von Pickeln fördert, ist jedoch noch nicht geklärt.

Auch die Einnahme von Vitamin D führt nicht zwangsläufig zu einer Verbesserung des Hautbildes. Während kleinere Studien bei Akne und Neurodermitis positive Ergebnisse zeigen, ist der Nutzen bei anderen Hautproblemen weniger gut belegt. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel ist daher kein Garant für reine oder gesunde Haut. Besteht allerdings ein nachgewiesener Mangel, kann dessen Ausgleich sinnvoll sein – möglicherweise auch mit positiven Auswirkungen auf bestimmte Hautbeschwerden.

Häufig gestellte Fragen

Kann man einen Vitamin-D-Mangel an der Haut erkennen?

Ein Vitamin-D-Mangel lässt sich nicht zuverlässig am Hautbild erkennen. Zwar werden trockene Haut, Pickel und bestimmte entzündliche Hauterkrankungen mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln in Verbindung gebracht, typische Hautveränderungen, die eindeutig auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen, gibt es jedoch nicht. Auch eine blasse oder fahle Haut ist kein verlässliches Anzeichen für eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung.

Kann ein Vitamin-D-Mangel Hautausschlag verursachen?

Ein Hautausschlag gehört nicht zu den typischen Symptomen eines Vitamin-D-Mangels. Rote Flecken, Quaddeln oder kleine juckende Knötchen haben meist andere Ursachen, beispielsweise allergische Reaktionen, Infektionen oder Hautreizungen. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und dem Auftreten eines Hautausschlags ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Kann ein Vitamin-D-Mangel Juckreiz auslösen?

Juckreiz ist kein charakteristisches Symptom eines Vitamin-D-Mangels. Ein direkter Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Juckreiz ohne erkennbare Hauterkrankung ist bisher nicht ausreichend belegt.

Wie schnell verbessert sich die Haut nach der Einnahme von Vitamin D?

Wie schnell sich das Hautbild nach der Einnahme von Vitamin D verändert, lässt sich nicht pauschal beantworten. In kleineren klinischen Studien zur Behandlung von Akne wurden teilweise nach etwa acht Wochen Verbesserungen entzündlicher Hautveränderungen beobachtet. Allerdings profitierten nicht alle Teilnehmer gleichermaßen, und die Ergebnisse lassen sich nicht auf sämtliche Hautprobleme übertragen.

Quellen und Studien

  1. Bikle, D. D. (2012): Vitamin D and the skin: Physiology and pathophysiology. Reviews in Endocrine and Metabolic Disorders.
  2. Hasamoh, Y. et al. (2022): Association between Vitamin D Level and Acne, and Correlation with Disease Severity: A Meta-Analysis. Dermatology.
  3. Kazeminejad et al. (2024): Serum zinc, selenium, and vitamin D levels in patients with acne vulgaris: A case-control study. Journal of Cosmetic Dermatology.
  4. Lee, W. J. et al. (2013): Expression of Inflammatory Biomarkers from Cultured Sebocytes was Influenced by Treatment with Vitamin D. Indian Journal of Dermatology.
  5. Lim, S. K. et al. (2016): Comparison of Vitamin D Levels in Patients with and without Acne: A Case-Control Study Combined with a Randomized Controlled Trial. PLOS ONE.
  6. Russell, M. (2012): Assessing the Relationship between Vitamin D3 and Stratum Corneum Hydration for the Treatment of Xerotic Skin. Nutrients.
  7. Effect of Vitamin D Serum Levels and Supplementation on Atopic Dermatitis (2022): A Systematic Review and Meta-analysis. American Journal of Clinical Dermatology.
  8. Vitamin D Supplementation for Treating Atopic Dermatitis in Children and Adults (2024): A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients.
  9. Comparing Vitamin D Level Between Patients with Psoriasis and Healthy Individuals (2023): A Systematic Review and Meta-Analysis.
  10. Jenssen, M. et al. (2023): Effect of Vitamin D Supplementation on Psoriasis Severity in Patients With Lower-Range Serum 25-Hydroxyvitamin D Levels: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatology.
  11. Role of Vitamin D Supplement Adjunct to Topical Benzoyl Peroxide in Acne (2024): A Randomized Double-Blinded Controlled Study. International Journal of Women’s Dermatology.
  12. Li, Y. et al. (2021): Effects of Serum Vitamin D Levels and Vitamin D Supplementation on Urticaria: A Systematic Review and Meta-Analysis. International Journal of Environmental Research and Public Health.

Vertrag widerrufen

Diese Seite verwendet Cookies für ein besseres Surferlebnis. Durch das Browsen auf dieser Website stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Infos