Trockene Haut

Sehr trockene Haut

Disclaimer: Der nachfolgende Beitrag dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und kann weder eine individuelle ärztliche Beratung noch eine ärztliche Diagnostik ersetzen. Im Falle von Beschwerden sollte daher umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Trockene Haut kann sich ganz unterschiedlich äußern: Sie spannt nach dem Duschen, wirkt rau und schuppig oder juckt an einzelnen Stellen wie Gesicht, Händen, Füßen oder auf der Kopfhaut. Meist steckt keine „falsche Pflege“ dahinter, sondern eine geschwächte Hautbarriere, die Wasser schlechter speichert – begünstigt durch Wetter, häufiges Waschen, bestimmte Produkte oder hormonelle Veränderungen wie in den Wechseljahren. Nachfolgend erläutern wir, wie trockene Haut entsteht und welche Gewohnheiten Trockenheit verstärken.

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Trockene Haut: Ursachen

Trockene Haut entsteht, wenn die Schutzbarriere der Haut nicht genug Lipide (Fette) und natürliche Feuchthaltefaktoren bildet. In der Folge verdunstet mehr Wasser aus den oberen Hautschichten – die Haut wirkt rau, spannt und kann schuppen. Dieser sogenannte transepidermale Wasserverlust ist ein ganz normaler Prozess, wird aber durch eine geschwächte Hautbarriere verstärkt.

Klassische Auslöser im Alltag sind häufige, lange und sehr warme Duschen, aggressive Reinigungsprodukte, niedrige Luftfeuchtigkeit (z.B. Heizperiode), Wind und UV-Strahlung. Auch die unterschiedlichen Jahreszeiten haben einen Einfluss: Im Winter produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, gleichzeitig ist die Luft trockener – diese Kombination macht die Haut spröde.

Trockene Haut im Gesicht

Im Gesicht trifft eine dünnere Hautschicht auf unterschiedlich aktive Talgdrüsen: Während die T-Zone oft noch Fett produziert, sind Wangen, Augenpartie und der Bereich um den Mund deutlich trockener. Wird die Hautbarriere hier gestört, zeigen sich schnell Spannungsgefühle, feine Schüppchen und ein fahl wirkender Teint.

Häufige Auslöser für trockene Haut im Gesicht sind übermäßiges Reinigen und Peelen – vor allem mit stark entfettenden Tensiden oder hoch dosierten Säuren. Auch Produkte mit Alkohol, Duftstoffen oder reizenden ätherischen Ölen können die Haut austrocknen. Zu heißes Wasser beim Waschen und Abschminken beschleunigt die Verdunstung zusätzlich.

Hinzu kommen weitere externe Einflüsse: Sonne, Wind und Kälte belasten die Gesichtshaut besonders, weil sie diesen ungeschützt ausgesetzt ist. Auch eine Rasur (Mikroverletzungen) oder irritierende Wirkstoffe wie Retinoide können die Hautbarriere vorübergehend schwächen – ohne begleitende, rückfettende Pflege macht sich das sofort als Trockenheit bemerkbar.

Trockene Hände

Die Hände sind „dauerhaft im Einsatz“ und ständigem Waschen, Desinfizieren und Kontakt mit Reinigern ausgesetzt. Das löst Fette aus der Hornschicht und stört die natürliche Schutzschicht – die Haut wird rau, rissig und kann bei Bewegung schmerzen.

Arbeiten in einem nassen Umfeld (Geschirrspülen, Putzen, Lebensmittelverarbeitung), aber auch wiederholtes An- und Ausziehen von Handschuhen, Klimaanlagenluft oder kalter Wind im Winter trocknen die Haut zusätzlich aus. Wer im Gesundheitswesen, in der Gastronomie, im Friseur- oder Handwerksbereich arbeitet, kennt das Problem oft besonders gut.

Trockene Füße

An den Füßen gibt es kaum Talgdrüsen – die Haut ist von Natur aus trockener und setzt eher auf Hornschicht und Schweißdrüsen, um geschützt zu bleiben. Belastung und Druck (Gehen, Sport) verdicken die Hornschicht; ohne Ausgleich durch Fette wirkt die Oberfläche schnell spröde.

Geschlossene, wenig atmungsaktive Schuhe, synthetische Socken und langes Tragen führen zu einem feucht-warmen Mikroklima, das die Hautbarriere aus dem Gleichgewicht bringt: Erst quillt sie auf, später trocknet sie stärker aus. Heißes Fußbad, stark entfettende Seifen oder sehr grobes Rubbeln mit Bimsstein/Feile können die Trockenheit zusätzlich provozieren.

Trockene Kopfhaut

Trockene Kopfhaut entsteht, wenn die Talgdrüsen am Haaransatz zu wenig Fett produzieren oder die schützende Lipidschicht durch Pflege- und Umwelteinflüsse abgetragen wird. Typische Anzeichen sind Spannungsgefühl, feine, trockene Schüppchen und Juckreiz. Anders als bei fettiger Schuppenbildung glänzt die Kopfhaut dabei nicht – das Haar wirkt eher stumpf.

Typische Auslöser im Alltag sind häufiges oder sehr heißes Waschen, kräftiges Rubbeln beim Abtrocknen sowie Shampoos mit stark entfettenden Tensiden. Auch Styling-Gewohnheiten wie tägliches Föhnen auf hoher Hitze, Glätten oder alkoholhaltige Stylingprodukte können die Hautbarriere austrocknen. Hartes Leitungswasser (Kalk), kalte Winterluft und trockene Heizungsluft verschärfen den Feuchtigkeitsverlust zusätzlich.

Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Ursachen für Schuppen: Bei einer trockenen Kopfhaut sind die Schuppen klein, trocken und fallen leicht; bei seborrhoischer Schuppenbildung sind sie eher gelblich, größer und die Kopfhaut wirkt fettig. Auch Hautzustände wie Ekzeme oder Psoriasis können ähnliche Symptome zeigen.

Trockene Haut: Behandlung

Die wirksamste Behandlung trockener Haut beginnt damit, die geschwächte Hautbarriere wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Ziel ist, Wasser in der Haut zu halten und den Verlust von Feuchtigkeit zu bremsen. Am besten gelingt das, indem du in zwei Schritten vorgehst: Zuerst bringst du Feuchtigkeit in die Haut, anschließend „verschließt“ du sie mit einer reichhaltigeren Pflege. Trage dafür nach dem Waschen auf die noch leicht feuchte Haut ein Produkt mit Feuchthaltefaktoren auf – etwa mit Hyaluronsäure, Aloe Vera oder Panthenol – und „versiegle“ diese Schicht direkt danach mit Lipiden wie Ceramiden, Squalan oder Sheabutter. So entsteht eine sanfte „Schicht“, welche die zugeführte Feuchtigkeit dort hält, wo sie wirken soll.

Ebenso wichtig wie das Eincremen ist eine Reinigung, die die Hautbarriere nicht zusätzlich stresst. Kurze, lauwarme Duschen und milde, wenig schäumende Formulierungen verhindern, dass zu viele Hautfette verloren gehen. Nach dem Abtrocknen genügt ein vorsichtiges Abtupfen – starkes Reiben entfernt erneut Lipide – und genau in diesem Moment lohnt sich die Pflege am meisten, weil die Haut durch die Restfeuchte besonders aufnahmefähig ist. Wer Hände häufig wäscht oder desinfiziert, kann die Belastung abfedern, indem er direkt nach jedem Kontakt mit Wasser eine Handcreme aufträgt.

Bei sehr trockenen oder rissigen Stellen helfen gezielte „Nachtkuren“. Eine etwas dickere Schicht einer feuchtigkeits- und lipidreichen Creme beruhigt die Haut über mehrere Stunden, Baumwollhandschuhe oder -socken darüber verstärken den Effekt, ohne zu reizen. An Fersen und Ellenbogen, wo die Hornschicht stärker ist, darf die Pflege reichhaltiger ausfallen; Harnstoffhaltige Produkte weichen die verhärteten Bereiche sanft auf und machen sie wieder geschmeidig. Wichtig ist dabei Geduld: Mehrere gleichmäßige Pflegeschritte über Tage wirken nachhaltiger als seltenes aber übermäßiges Pflegen.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Ursachen trockener Hautstellen am Körper?

Trockene Hautstellen entstehen, wenn die schützende Hautbarriere – vereinfacht gesagt: die Mischung aus Hornzellen, Lipiden und natürlichen Feuchthaltefaktoren – nicht mehr dicht genug ist. Dann verdunstet Wasser schneller, die Oberfläche wird rau, schuppig und manchmal rissig. Typische Verstärker sind sehr heißes oder häufiges Duschen, entfettende Reinigungsprodukte, kalte Winterluft, trockene Heizungsluft und Wind. Auch enge Kleidung und Reibung (z. B. an Ellbogen, Knien oder Fersen) tragen ihren Teil bei.

Was fehlt dem Körper bei trockener Haut?

Oft ist es weniger „zu wenig trinken“ als vielmehr das Fehlen bestimmter Bausteine in der obersten Hautschicht. Die Hautbarriere braucht eine ausgeglichene Kombination aus Lipiden (u. a. Ceramide, Cholesterol, freie Fettsäuren) und natürlichen Feuchthaltefaktoren wie Urea und Milchsäure, um Wasser zu binden. Gerät dieses Verhältnis aus dem Lot – etwa durch häufiges Waschen, harsche Tenside oder sehr trockene Luft – verliert die Haut Feuchtigkeit. Systemische Mängel sind seltener die alleinige Ursache.

Warum wird die Haut in den Wechseljahren trocken?

In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, und das hat gleich mehrere Effekte auf die Haut: Die Talgdrüsen arbeiten sparsamer, die Bildung bestimmter Barriere-Lipide und Feuchthaltefaktoren geht zurück, und die Haut erneuert sich etwas langsamer. Dadurch verliert sie leichter Wasser, fühlt sich dünner und empfindlicher an und neigt eher zu Trockenheit – nicht nur im Gesicht, sondern auch am Körper. Viele bemerken zusätzlich, dass die bisherige Pflege plötzlich nicht mehr ausreichend ist.

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