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Was ist Mangan?

Mangan ist genau wie Zink, Eisen und Kupfer ein sogenanntes essentielles, also lebensnotwendiges, Spurenelement. Im menschlichen Körper kommt Mangan nur in sehr geringen Mengen vor und wird überwiegend in der Leber und den Knochen gespeichert. Aber auch in der Bauchspeicheldrüse, dem Herz, den Muskeln und den Nieren kommt Mangan in geringen Mengen vor. 

In der Natur kommt Mangan überwiegend in Gesteinen und Böden vor und gelangt über pflanzliche Lebensmittel in unseren Körper, wo es über den Dünndarm aufgenommen und an diversen Prozessen beteiligt wird.

Die Wirkung von Mangan

Im menschlichen Körper ist Mangan u.a. am Energiestoffwechsel, dem Knochenaufbau, der Bindegewebsbildung und der Wundheilung beteiligt. Zudem kommt Mangan eine wichtige Rolle beim oxidativen Schutz der Zellen zu. Mangan wirkt hierbei im menschlichen Körper wie folgt:

    • Aktivierung von Enzymen: Mangan wirkt als sogenannter Cofaktor für diverse Enzyme und hilft hierdurch bei ihrer Funktion. Beispiele hierfür sind Arginase (im Harnstoffzyklus), Superoxiddismutase (wichtig für den Zellschutz), Glycosyltransferasen (wichtig für die Knorpelbildung und den Zellschutz).
    • Energiestoffwechsel: Mangan hilft dabei Nährstoffe aus der Nahrung, insbesondere Kohlenhydrate, Fette und Aminosäuren in Energie umzuwandeln, damit die Muskeln, Organe und das Gehirn jederzeit mit Energie versorgt werden.
    • Knochenaufbau und Bindegewebsbildung: Mangan unterstützt die Bildung von Kollagen, einem wichtigen Strukturprotein, welches in Knochen, Knorpel, Sehnen sowie der Haut vorkommt. Ohne einer ausreichenden Versorgung mit Mangan könnte der Körper das Kollagen nicht richtig herstellen, wodurch es zu einer Beeinträchtigung der Stabilität und Flexibilität des Gewebes kommen würde. Zudem ist Mangan innerhalb des Knochenstoffwechsels am Aufbau und der Stärkung der Knochensubstanz beteiligt.
    • Gehirn und Nervensystem: Mangan unterstützt die normale Funktion der Nervenzellen und ist u.a. in den sog. Basalganglien aktiv, welche u.a. Bewegungen steuern. Auch trägt Mangan dazu bei die Nervenzellen vor Schäden durch sog. freie Radikale zu schützen.
    • Blutzuckerregulation: Mangan ist dabei behilflich, dass der Körper Insulin, das blutzuckersenkende Hormon, richtig nutzen kann, indem es an gewissen Enzymreaktionen beteiligt ist, die dafür sorgen, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen und dort zur Energiegewinnung verwendet wird. Hierdurch trägt Mangan indirekt dazu bei, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Mangan: Wirkung auf die Psyche

Auch wenn Mangan an der Herstellung des Glückshormons Dopamin beteiligt ist, konnte ein direkter positiver Einfluss von Mangan auf die Psyche bisher nicht wissenschaftlich belegt werden.

Aufgrund der Symptome die mit einem Manganmangel einhergehen (s.u.), wirkt ein ausgeglichener Manganhaushalt zumindest ausgleichend auf das emotionale Gleichgewicht.

Mangan: Wirkung auf die Haare

Mangan ist zwar kein klassisches „Haar-Mineral“ wie Biotin oder Zink, dennoch ist es an diversen Prozessen im menschlichen Körper, welche für ein gesundes Haarwachstum unerlässlich sind, beteiligt. Unter anderem unterstützt Mangan bei der Bildung von Kollagen, was nicht nur für Knochen, Sehnen und Gelenke sondern auch für die Kopfhaut und die Haarwurzeln von größter Relevanz ist, um die Grundvoraussetzungen für ein kräftiges Haarwachstum zu schaffen.

Mangan: Wirkung auf die Haut

Mangan wirkt gleich mehrfach auf die Haut. Zum einen ist es, wie bereits erwähnt, an der Bildung von Kollagen beteiligt, was der Haut Festigkeit und Spannkraft verleiht. Hierdurch hat Mangan gleichzeitig auch einen positiven Einfluss auf die Regeneration der Haut sowie auf die Wundheilung bei Verletzungen. Hinzu kommt, dass durch die Aktivierung des Enzyms Mangan-Superoxiddismutase, was die Zellen vor freien radikalen Schützt, Mangan die Haut auch vor einer vorzeitigen Alterung und Zellschäden bewahren kann.

Auch wenn Mangan im menschlichen Körper nur in geringen Mengen vorkommt, spielt es für die Funktionsfähigkeit insgesamt eine entscheidende Rolle, weshalb auf eine ausreichende Versorgung mit Mangan geachtet werden sollte, um einen möglichen Manganmangel zu verhindern.

Manganmangel: Ursachen

Ein Manganmangel kommt zwar selten vor, kann aber durchaus aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen:

    • Der wohl häufigste Grund ist eine unausgewogene Ernährung bei der kaum manganreiche Lebensmittel (z.B. Nüsse, Vollkornprodukte) und stattdessen überwiegend zuckerhaltige und industriell verarbeitete Weißmehlprodukte verzehrt werden, welche nahezu kaum Mangan enthalten.
    • Eine weitere Ursache für einen Manganmangel können Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie z.B. Morbus Crohn oder Zöliakie sein, welche die Aufnahme von Mangan im Dünndarm negativ beeinträchtigen.
    • Auch die regelmäßige Einnahme gewisser Medikamente bzw. Präparate wie z.B. Antazida oder Eisenpräparate, welche die Manganaufnahme hemmen, können unter Umständen zu einem Manganmangel führen.

Solltest du an einem diagnostizierten Manganmangel leiden, solltest du nach Möglichkeit die Ursache hierfür ausfindig machen.

Manganmangel: Symptome

Auch wenn ein Manganmangel eher selten auftritt, können die Symptome vielfältig sein, wenn ein Manganmangel vorliegt. Dies ergibt sich vor dem Hintergrund, dass Mangan an einer Vielzahl an enzymatischen Prozessen beteiligt ist. Mögliche Symptome eines Manganmangels können sein:

  • grauwerdende Haare
  • Menstruationsbeschwerden
  • Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Wachstumsstörungen (bei Kindern)
  • verringerte Fruchtbarkeit
  • trockene Haut
  • schuppige Haut

Da die Symptome eines Manganmangels nicht spezifisch sind und auch auf einer Vielzahl anderer Erkrankungen basieren könnte, solltest du bei Vorliegen der o. g. Symptome einen Arzt konsultieren um die Ursache für die Symptomatik ausfindig zu machen.

Manganmangel: Behandlung

Ein Manganmangel kann häufig bereits mit einer ausgewogenen Ernährung mit manganhaltigen Lebensmitteln beseitigt werden.

Auch die Einnahme von manganhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln kann einen Behandlungsansatz darstellen. Die empfohlene Verzehrmenge sollte hierbei unter keinen Umständen überschritten werden, da eine Manganüberdosierung zu diversen Nebenwirkungen führen kann (s.u.).

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Höchstmenge von Mangan im Rahmen eines wissenschaftlichen Gutachtens auf 

  • 8mg/Tag für Erwachsene (inkl. schwangere und stillende Frauen) und
  • 2 bis 7mg/Tag für andere Bevölkerungsgruppen

festgelegt. Zu beachten ist hierbei, dass sich diese Angaben auf die Gesamtaufnahme von Mangan pro Tag, also einschließlich aller Ernährungsquellen, beziehen.

Mangan: Tagesbedarf

Ergänzend zu der durch die EFSA festgelegte Höchstmenge von Mangan (s.o.), hat auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Schätzwerte für eine angemessene Manganzufuhr festgelegt:

Säuglinge:

    • 0-4 Monate: keine Angabe
    • 4-12 Monate: 0,6-1,0 mg/Tag

Kinder:

    • 1 bis unter 4 Jahre: 1,0-1,5 mg/Tag
    • 4 bis unter 7 Jahre: 1,5-2,0 mg/Tag
    • 7 bis unter 10 Jahre: 2,0-3,0 mg/Tag
    • 10 bis unter 15 Jahre: 2,0-5,0 mg/Tag

Jugendliche und Erwachsene:

    • ab 15 Jahre: 2,0-5,0 mg/Tag

Manganhaltige Lebensmittel

Da ein diagnostizierter Manganmangel häufig bereits mit manganhaltigen Lebensmitteln ausgeglichen werden kann, sollte dir bekannt sein welche Lebensmittel reich an Mangan sind. Auch um einem Manganmangel vorzubeugen solltest du auf eine ausgewogene Ernährung mit Lebensmitteln achten, die reich an Mangan sind. Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Mangan sind:

    • Haferflocken (4,93 mg auf 100 g)
    • Heidelbeeren (4,13 mg auf 100 g)
    • Parboiled Reis (3,9 mg auf 100 g)
    • Haselnüsse (3,46 mg auf 100 g)
    • Sojabohnen (2,7 mg auf 100 g)
    • Kichererbsen (2,7 mg auf 100 g)
    • Miesmuscheln (2,45 mg auf 100 g)
    • Vollkornbrötchen (2,33 mg auf 100 g)
    • Mandeln (1,9 mg auf 100 g)
    • Linsen (1,5 mg auf 100 g)
    • Erbsen (1,3 mg auf 100 g)
    • Brombeeren (0,97 mg auf 100 g)
    • Knäckebrot (0,86 mg auf 100 )
    • Austern (0,60 mg auf 100 g)
    • Spinat (0,59 mg auf 100 g)
    • Grünkohl (0,55 mg auf 100 g)

Unabhängig davon ob bei dir ein Manganmangel diagnostiziert wurde oder nicht, solltest du die o. g. Lebensmittel regelmäßig in deinen Speiseplan integrieren, da diese Lebensmittel nicht nur reich an Mangan sind sondern auch eine Vielzahl anderer gesunder Nährstoffe beinhalten die förderlich für deine Gesundheit sind.

Mangan: Nebenwirkungen

Zu Nebenwirkungen durch Mangan kommt es insbesondere bei einer Mangan Überdosierung. Zu einer Manganüberdosierung kann es insbesondere kommen, wenn übermäßig manganhaltige Nahrungsergänzungsmittel konsumiert werden. Auch sind Fälle bekannt, bei denen berufsbedingtlängerfristig manganhaltiger Staub inhaliert wurde oder übermäßig manganhaltiges Trinkwasser konsumiert wurde. 

Eine Manganüberdosierung kann zu den nachfolgenden Nebenwirkungen führen:

    • Schädigung des Nervensystems: Dies führt z.B. zu neurologischen Symptomen wie Zittern, Bewegungsstörungen und Muskelsteifheit. Dieser Zustand wird als Manganismus bezeichnet und führt zu Parkinson-ähnlichen Symptomen.
    • Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit: Es können Symptome wie Gedächtnisstörungen und Konzentrationsprobleme auftreten.

Auch können bei einer übermäßigen Manganzufuhr Symptome wie Reizbarkeit oder Halluzinationen auftreten. Hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass auftretende Schädigung des Nervensystems von Dauer sein können. Vor diesem Hintergrund sollte die Manganzufuhr die o. g. empfohlene Gesamtdosis unter keinen Umständen überschreiten.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man Mangan einnehmen?

Grundsätzlich kann der tägliche Manganbedarf über eine ausgewogene Ernährung abgedeckt werden. Unter Umständen kann es jedoch sinnvoll sein, manganhaltige Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder auf eine manganhaltige Ernährung zu achten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ein nachgewiesener Manganmangel vorliegt, bestimmte Erkrankungen (z.B. Zöliakie oder Morbus Crohn) vorliegen, welche die Nährstoffaufnahme im Darm beeinträchtigen können, oder eine einseitige Ernährungsweise aus z.B. stark industriell verarbeiteten Lebensmitten erfolgt.

Wo kann man Mangan kaufen?

Mangan ist nicht verschreibungspflichtig und kann daher neben Apotheken auch in Drogerien, Reformhäusern oder in Onlineshops gekauft werden. Bei uns kannst du z.B. Mangan-II-Gluconat kaufen.

Was kann die Aufnahme von Mangan hemmen?

Neben der Einnahme von Antazida, also Medikamente zur Neutralisierung von Magensäure (z.B. bei Sodbrennen) kann auch die Einnahme von Kalzium, Zink oder Eisen die Aufnahme von Mangan stören. So kann beispielsweise ein Eisenmangel zu einer erhöhten Aufnahme von Mangan führen.

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