Wechseljahre

Klimakterium

Disclaimer: Der nachfolgende Beitrag dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und kann weder eine individuelle ärztliche Beratung noch eine ärztliche Diagnostik ersetzen. Im Falle von Beschwerden sollte daher umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre können sich sowohl auf den Körper als auch auf Stimmung auswirken; auch Männer erleben im Laufe der Jahre spürbare Veränderungen. Im nachfolgenden Beitrag erfährst du alles über die Ursachen von Wechseljahren, den typischen Wechseljahresbeschwerden sowie deren Behandlung.

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Die Ursachen von Wechseljahren

Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein normaler Lebensabschnitt. Bei Frauen nimmt mit den Jahren die Anzahl der Eibläschen in den Eierstöcken ab. Dadurch schwanken und sinken die Spiegel der Hormone Östrogen und Progesteron. Diese Veränderungen wirken auf den gesamten Körper – von der Temperaturregulation über den Zyklus bis hin zum Schlaf, der Stimmung und der Haut. Irgendwann bleibt der Eisprung aus, die Monatsblutung endet, und nach zwölf Monaten ohne Regelblutung spricht man von der sog. Menopause.

Beim Mann verlaufen hormonelle Veränderungen hingegen anders – hier sinkt der Testosteronspiegel meist langsam –, die Auswirkungen können dennoch spürbar sein.

Wechseljahre bei der Frau

Bei Frauen zeigen sich die Wechseljahre oft zunächst durch unregelmäßige Zyklen: Die Blutung kommt früher oder später, ist stärker oder schwächer als gewohnt. Typische Begleiterscheinungen sind Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder Konzentrationsprobleme. Ebenso möglich sind trockene Schleimhäute, Veränderungen von Haut und Haaren, ein verändertes sexuelles Empfinden oder Gewichtsschwankungen. Viele erleben Phasen mit deutlicheren Beschwerden – bedingt durch starke Hormon-Schwankungen – und Zeiten, in denen es ruhiger ist.

Langfristig beeinflusst der sinkende Östrogenspiegel auch Knochen und Herz-Kreislauf-System. Regelmäßige Bewegung (insbesondere Kraft- und Ausdauertraining), ausreichend Eiweiß, Calcium und Vitamin D, guter Schlaf und Stressreduktion können Beschwerden lindern und schützen. Bei stärkeren Einschränkungen kommen – nach ärztlicher Abwägung von Nutzen und Risiken – hormonelle Therapien oder nicht-hormonelle Behandlungsoptionen in Frage. Wichtig ist: Das Erleben ist sehr unterschiedlich; was der einen guttut, braucht die andere nicht oder erst später.

Wechseljahre beim Mann

Oft als „männliche Wechseljahre“ bezeichnet, handelt es sich aus medizinischer Sicht nicht um einen abrupten Einschnitt wie bei der Frau. Der Testosteronspiegel kann im Laufe der Jahre langsam abnehmen. Manche Männer bemerken dann weniger Antrieb und eine sinkende Muskelkraft, mehr Körperfett, eine veränderte – meist abnehmende – Libido, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme oder eine geringere Belastbarkeit. Häufig entwickeln sich diese Beschwerden schleichend und werden daher meist anderen Ursachen zugeschrieben als den „männlichen Wechseljahren“.

Auch Begleiterkrankungen – etwa Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Schilddrüsenstörungen, Schlafapnoe – sowie Medikamente, hoher Stress, Alkohol und Bewegungsmangel können die Symptome verstärken. Eine etwaige Behandlung richtet sich nach der Ursache der Beschwerden: Veränderungen des Lebensstils verbessern häufig Hormonlage und Wohlbefinden; eine Testosterontherapie kommt nur bei einem nachgewiesenem Testosteronmangel und unter ärztlicher Kontrolle in Betracht. Ziel ist hierbei nicht die „ewige Jugend“, sondern Vitalität und Gesundheit im aktuellen Lebensabschnitt zu fördern.

Die 4 Phasen der Wechseljahre

Prämenopause: In der Prämenopause laufen die Zyklen noch meist regelmäßig, die Hormonproduktion ist weitgehend stabil. Manche Frauen bemerken bereits subtilere Veränderungen – zyklusabhängige Stimmungsschwankungen, empfindlichere Brüste oder stärkere/leichtere Blutungen –, die aber noch im Rahmen des Gewohnten liegen.

Perimenopause: Diese Übergangsphase ist geprägt von starken Hormon-Schwankungen. Zyklen werden unregelmäßig und Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme oder emotionale Achterbahnfahrten treten vermehrt auf. Die Perimenopause kann wenige Monate bis mehrere Jahre dauern; sie endet mit der Menopause.

Menopause: Die Menopause ist ein Zeitpunkt, der rückblickend festgelegt wird: Wenn die Regelblutung seit zwölf aufeinanderfolgenden Monaten ausgeblieben ist, gilt dieser Tag als Menopause. Eierstöcke produzieren kaum noch Östrogen und Progesteron, Eisprünge finden nicht mehr statt.

Postmenopause: Danach beginnt die Postmenopause. Viele akute Beschwerden lassen im Verlauf nach, der Östrogenmangel bleibt jedoch bestehen. Jetzt rücken langfristige Themen in den Vordergrund – Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-Risiko, Beckenboden und Schleimhautschutz. Mit Bewegung, Ernährung, ggf. gezielten Therapien und regelmäßigen Vorsorgechecks lässt sich die Lebensqualität in dieser Phase sehr gut unterstützen.

Wechseljahresbeschwerden im Überblick

Beschwerden in den Wechseljahren entstehen vor allem durch schwankende und später sinkende Spiegel der Sexualhormone. Typische Wechseljahresbeschwerden sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme, Scheidentrockenheit, Gelenk‑ und Muskelschmerzen oder ein veränderter Stoffwechsel. Sie können kommen und gehen, phasenweise stärker werden und sind von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.

Wechseljahre: Gelenkschmerzen

Viele Frauen berichten in der Peri‑ und Postmenopause über steife oder schmerzende Gelenke. Der Östrogenrückgang beeinflusst Knorpel, Bänder und Entzündungsprozesse; außerdem nimmt mit den Jahren die Regenerationsfähigkeit ab. Häufig sind Hände, Knie, Hüften oder Schultern betroffen, besonders morgens oder nach Ruhe.

Bewegung hilft am meisten: regelmäßiges Ausdauer‑ und Krafttraining, gelenkschonende Sportarten (Radfahren, Schwimmen, Walking), Dehnen und gezieltes Muskeltraining zur Stabilisierung. Wärme, kurze Kälteanwendungen, Gewichtsmanagement und entzündungsarme Ernährung können zusätzlich entlasten. Bei anhaltenden, einseitigen oder stark geschwollenen Gelenken ist ärztliche Abklärung wichtig, um z. B. Arthrose oder rheumatische Erkrankungen zu erkennen.

Wechseljahre: Muskelschmerzen

Östrogen wirkt auch auf die Muskulatur, das Schmerzempfinden und die Faszien. Mit dem Hormonwechsel und dem natürlichen Muskelmassen‑Rückgang (Sarkopenie) können diffuse Muskelverspannungen oder Krämpfe häufiger werden, besonders bei Stress oder Bewegungsmangel.

Gegensteuern lässt sich mit progressivem Krafttraining (2–3‑mal pro Woche), ausreichend Eiweiß über den Tag verteilt sowie guter Flüssigkeits‑ und Mineralstoffzufuhr. Achtsame Bewegung (Yoga, Pilates, Mobilisationsübungen) und regelmäßige Pausen lockern verspannte Muskulatur. Bei starken, plötzlichen oder nächtlichen Schmerzen, Lähmungs‑ oder Gefühlsstörungen sollte umgehend ein Arzt kontaktiert werden.

Wechseljahre: Brustschmerzen

Brustspannen oder stechende, ziehende Schmerzen können in der Perimenopause zunehmen, weil die Hormonspiegel stark schwanken. Häufig sind die Beschwerden beidseitig und zyklusabhängig, sie lassen nach der Menopause meist nach.

Helfen können ein gut sitzender BH (ggf. Sport‑BH), Wärme oder kurze Kälte, sanfte Massagen und reizfreie Pflege. Treten Knoten, Einziehungen der Haut oder der Brustwarze, einseitige Sekretion oder andauernde Schmerzen auf, sollte dies zwingend ärztlich untersucht werden – Vorsorge bleibt auch in den Wechseljahren wichtig!

Wechseljahre: Kopfschmerzen

Viele erleben in der Perimenopause häufiger Spannungskopfschmerzen oder Migräne, weil der schwankende Östrogenspiegel das Nervensystem sensibler macht. Auch Schlafmangel, Stress, unregelmäßige Mahlzeiten sowie Alkohol können Kopfschmerzen triggern. Werden die Kopfschmerzen sehr stark, sehr häufig oder verändern sie ihren Charakter, empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung, um eine medikamentöse oder hormonelle Therapie in Erwägung zu ziehen.

Wechseljahre: Gewichtszunahme

Mit dem Alter sinkt der Grundumsatz, gleichzeitig verlagert sich Fettgewebe eher in den Bauchbereich. Hormonumstellungen, weniger Muskelmasse, Stress und Schlafmangel begünstigen eine langsame Gewichtszunahme.

Wirksam hiergegen sind kleine, nachhaltige Routinen: Eiweißbetonte, ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Gemüse und Hülsenfrüchte, wenig stark verarbeitete Produkte. Krafttraining schützt die Muskulatur und erhöht den Energieverbrauch; Alltagsbewegung (10.000 Schritte als grobe Orientierung) addiert sich. Wer trotz Bemühungen stark zunimmt, sollte Schilddrüse, Blutzucker und Medikamente checken lassen.

Wechseljahre: Akne

Auch jenseits der Pubertät kann die Haut zu Pickeln neigen. Ein relativer Überhang androgen wirkender Hormone, mehr Stress und trockene Haut begünstigen Mitesser und entzündliche Pickel – oft im Kinn‑ und Kieferbereich.

Eine sanfte, nicht austrocknende Reinigung, Hautpflege ohne Zusatzstoffe sowie ein konsequenter Sonnenschutz sollten Teil der täglichen Pflegeroutine sein. Bei hartnäckiger Akne sollte hingegen ein Dermatologe hinzugezogen werden, um die Verwendung dermatologischer Wirkstoffe wie z.B. Retinoide, Benzoylperoxid oder Azelainsäure in Erwägung zu ziehen.

Wechseljahre: Stimmungsschwankungen

Hormonelle Schwankungen wirken auf Botenstoffe im Gehirn und damit auf die Stimmung, Motivation und Stressverarbeitung. Viele beschreiben während den Wechseljahren Phasen von Gereiztheit, Niedergeschlagenheit oder innerer Unruhe – oft verstärkt durch Schlafmangel und beruflich‑familiäre Belastungen.

Struktur im Alltag, regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken und soziale Unterstützung können hierbei spürbar helfen. Wenn Angst, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit länger anhalten oder den Alltag einschränken, ist professionelle Hilfe wie eine Gesprächs‑ bzw. Psychotherapie. Nach ärztlicher Abwägung kann auch eine medikamentöse oder hormonelle Behandlung zum Einsatz kommen.

Wechseljahre: Blähbauch

Viele Personen in den Wechseljahren empfinden vermehrt ein Völlegefühl, Luft im Bauch oder eine wechselnde Verdauung. Hormonelle Veränderungen können die Darmbewegung beeinflussen; außerdem ändern sich Essgewohnheiten und die Stressreaktion des Körpers.

Hilfreich sind regelmäßige Bewegung, ausreichend Ballaststoffe (langsam steigern!), genügend Flüssigkeit und achtsames Essen. Wer bestimmte Nahrungsmittel nicht gut verträgt (z. B. stark blähende oder sehr zuckeralkoholhaltige Produkte), sollte diese testweise reduzieren.

Wechseljahre: Schlaflosigkeit

Ein- und Durchschlafprobleme kommen in den Wechseljahren häufig vor, oft ausgelöst durch z.B. nächtliches Schwitzen, Gedankenkreisen oder eine veränderte Schlafarchitektur. Der mangelnde Schlaf bzw. die schlechte Schlafqualität während der Nacht verschlechtert wiederum die Stimmung und Leistungsfähigkeit am folgenden Tag.

In erster Linie kann eine gute Schlafhygiene hilfreich sein. Hierzu zählen regelmäßige Schlafenszeiten, ein kühles Schlafzimmer, nur leichte Kost am Abend, ein eingeschränkter Koffein‑ und Alkoholkonsum sowie eine reduzierte Bildschirmzeit vor dem Schlafen gehen. Sollten dies Maßnahmen zur Förderung des Schlafs nicht ausreichend sein, können Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin schlaffördernd wirken.

Wechseljahre: Schweißausbrüche

Hitzewallungen mit anschließenden Schweißausbrüchen gehören zu den häufigsten Wechseljahresbeschwerden. Auslöser ist eine veränderte Temperaturregulation im Gehirn: Durch schwankende Östrogenspiegel reagiert der „innere Thermostat“ überempfindlich, kleine Temperaturschwankungen lösen eine Hitze‑Welle, Rötung und starkes Schwitzen aus – oft gefolgt von Frösteln. Die Anfälle dauern meist wenige Minuten, können aber mehrmals täglich auftreten und nachts den Schlaf erheblich stören.

Im Alltag hilft es, typische Trigger wie warme Räume, scharfes Essen, Alkohol, Nikotin, sehr heiße Getränke, Stress oder enge/synthetische Kleidung zu kennen. Bewährt haben sich hingegen Zwiebellook mit atmungsaktiven Stoffen, ein kühles Schlafzimmer, ausreichend Trinken und regelmäßige Bewegung.

Wechseljahre: Herzrasen

Herzrasen oder das Gefühl von „Herzstolpern“ tritt in den Wechseljahren nicht selten auf – besonders in Verbindung mit Hitzewallungen, Stress oder Schlafmangel. Hormonelle Veränderungen beeinflussen das vegetative Nervensystem; der Puls steigt leichter und einzelne Extraschläge werden deutlicher wahrgenommen. Meist sind solche Episoden kurz und harmlos, können aber sehr verunsichern.

Zur Selbsthilfe zählen Reiz‑ und Stressreduktion (z.B. weniger Koffein, Alkohol und Nikotin), ausreichend Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige moderate Ausdauerbewegung und Atemtechniken (z. B. langsam durch die Nase ein, doppelt so lang durch den Mund aus). Auch ausreichend Schlaf und ein ruhiger Ausgleich im Alltag stabilisieren den Rhythmus.

Medizinische Abklärung ist wichtig, wenn Herzrasen häufig, lang anhaltend oder in Ruhe auftritt, wenn es von Schwindel, Atemnot, Brustschmerz, Ohnmacht oder ausgeprägter Schwäche begleitet wird oder wenn Vorerkrankungen bestehen. Ärztlich können EKG/Langzeit‑EKG, Blutwerte (z. B. Schilddrüse, Elektrolyte) und eine medikamentöse oder andere Therapie veranlasst werden. Ziel ist es, harmlose von behandlungsbedürftigen Ursachen zu unterscheiden und Sicherheit im Umgang mit den Symptomen zu gewinnen.

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Behandlung von Wechseljahren

Wechseljahre sind kein „Fehler“ des Körpers, sondern ein natürlicher Übergang in eine neue Lebensphase. Behandelt werden daher nur die Symptome wie z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Die Basis-Therapie beinhaltet hierbei eine Änderung des Lebensstils, wie eine regelmäßige Bewegung oder eine Stressreduktion und eine ausgewogene Ernährung. Sollte dies nicht ausreichend sein, können weitere hormonelle oder auch nicht-hormonelle Ansätze hinzugezogen werden.

Wechseljahre mit Hormonen behandeln

Die Menopausale Hormontherapie (MHT, früher HET/HRT) ersetzt fehlendes Östrogen – bei bestehender Gebärmutter kombiniert mit einem Gestagen zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut. Sie lindert Hitzewallungen und Schweißausbrüche oft sehr effektiv, verbessert Schlaf, Stimmung und Lebensqualität und kann die Knochengesundheit positiv beeinflussen. Es gibt sowohl verschiedene Formen und Dosen (Tabletten, Pflaster, Gel/Spray, Vaginalpräparate).

Nicht für jede Person ist eine MHT geeignet. Kontraindikationen (z. B. bestimmte Krebsarten, ungeklärte Blutungen, aktive Thrombosen, schwere Lebererkrankungen) müssen ausgeschlossen werden, individuelle Risiken (Alter, Zeitpunkt seit Menopause, Herz‑/Gefäß‑ und Brustkrebsrisiko) sollten mit dem behandelnden Arzt sorgfältig besprochen werden. Für ausschließlich urogenitale Beschwerden (Trockenheit, Schmerzen beim Sex, häufige Blasenentzündungen) reichen oft lokale Östrogene, die kaum systemisch wirken.

Wechseljahre ohne Hormone behandeln

Viele Beschwerden lassen sich auch ohne Hormone spürbar verbessern. Besonders wirksam sind Bewegung (2–3‑mal/Woche Krafttraining plus Ausdauer), eine eiweiß‑ und ballaststoffreiche Ernährung, gute Schlafhygiene und Stressmanagement (Atemübungen, Achtsamkeit, Yoga, kognitive Techniken). Gegen Scheidentrockenheit helfen regelmäßig angewendete Feuchtcremes und Gleitmittel. Zudem unterstützt Beckenbodentraining die Durchblutung und das sexuelle Wohlbefinden.

Medikamentöse Alternativen – etwa bestimmte Antidepressiva in niedriger Dosis, andere nervenwirksame Mittel oder Blutdruckpräparate – können Hitzewallungen mindern; sie werden individuell vom Arzt verordnet und überwacht. Manche probieren zusätzlich Phytotherapie (z. B. Traubensilberkerze, Isoflavone, Salbei) oder Akupunktur; wobei sich die Wirksamkeit von Person zu Person unterscheidet. Entscheidend ist, dass die gewählte Strategie zu dir passt, Beschwerden ausreichend lindert und sicher ist.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann beginnen die Wechseljahre?

Erste Anzeichen treten oft bereits in den frühen bis mittleren 40ern auf. Typisch sind unregelmäßige Zyklen, stärkere oder schwächere Blutungen, Schlafprobleme, Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen. Diese Phase wird als sog. Perimenopause bezeichnet. Die Menopause – also der Tag, der nach einem Jahr ohne Blutung rückblickend festgelegt wird – liegt im Durchschnitt um das 51. Lebensjahr.

Wann ist das Ende der Wechseljahre erreicht?

Als „Ende“ gilt medizinisch der Übergang in die Postmenopause, also die Zeit nach der Menopause (zwölf Monate ohne Blutung). Viele akute Symptome wie starke Hitzewallungen lassen dann im Verlauf nach. Manche Beschwerden, etwa trockene Schleimhäute oder Schlafprobleme, können jedoch anhalten oder später wieder aufflammen – das ist normal und lässt sich meist gut behandeln.

Gibt es vorzeitige Wechseljahre?

Ja. Treten Menopause‑ähnliche Veränderungen vor dem 40. Lebensjahr auf, spricht man häufig von einer vorzeitigen Ovarialinsuffizienz (POI). Mögliche Ursachen sind genetische Faktoren, Autoimmunprozesse, Operationen an den Eierstöcken, Chemo‑/Strahlentherapie oder – nicht selten – auch unbekannt. Die Symptome ähneln denen der Perimenopause: unregelmäßige oder ausbleibende Blutungen, Hitzewallungen, Schlaf‑ und Stimmungsschwankungen.

Kann man in den Wechseljahren abnehmen?

Ja, eine Gewichtsabnahme ist möglich, auch wenn sie durch Hormonumstellung, weniger Muskelmasse und einen geringeren Grundumsatz oft schwerer fällt. Entscheidend ist ein moderates Kaloriendefizit, das ohne Crash‑Diäten auskommt, sowie der Erhalt bzw. Aufbau von Muskulatur. Hilfreich sind eine eiweiß‑ und ballaststoffreiche Ernährung, viel Gemüse, Hülsenfrüchte, ausreichend Trinken und das Reduzieren stark verarbeiteter Produkte und Alkohol.

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